Seniorenhandy ohne Vertrag – Prepaid Handy
Bei jedem Handykauf steht die Frage im Raum, ob man sich das Handy mit oder ohne Vertrag zulegt. Grundlegend für diese Entscheidung ist der Geld- und der Bequemlichkeitsfaktor. Beim Kauf eines Seniorenhandys hat man, wie bei jedem anderen Mobiltelefon auch, die Wahl zwischen einem sogenannten Prepaid-Handy (ohne Vertrag) oder einem Vertragshandy.
Bei dem Prinzip von Prepaid (engl.: Prepaid – Im Voraus bezahlt) geht man in Vorkasse. D.h. man lädt zuerst das Telefon-Guthaben auf und kann dieses durch Telefonieren, SMS (Short Messaging System – Kurznachricht) usw. verbrauchen. Ist das Prepaid-Guthaben verbraucht kann dieses je nach Anbieter via SMS, Internet, Telefonkarte usw. wieder aufgeladen werden. Bei einem Prepaid Seniorenhandy ist zu beachten, dass nach aufgebrauchten Guthaben das Mobiltelefon bzw. die Handynummer nur noch über einen gewissen Zeitraum erreichbar/aktiv ist. Diese Zeitspanne kann von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich sein. Wenn das Guthaben eines Prepaid-Handys aufgebraucht ist, lassen sich aber weiterhin Notrufnummern wählen.
WICHTIGSTE ECKDATEN
- Prepaid: Die eigene Handynummer ohne Vertragslaufzeit
- Fristen der Prepaid-Anbieter für Verfall des Guthabens und Deaktivierung der Handynummer beachten
- Notrufe können jederzeit abgesetzt werden, auch ohne Guthaben
- bei Wahl des Prepaid-Anbieters Preise und Netzabdeckung berücksichtigen
- Seniorenhandy ohne Vertrag kostet in der Anschaffung mehr
- einfache Möglichkeiten zum Prepaid-Guthaben-Aufladen berücksichtigen
Im anderem Fall, wenn das Guthaben nicht aufgebraucht wird, besteht die Gefahr, dass dieses nach einem gewissen Zeitraum (meist ein Jahr nach letztem Auflade-Datum) verfällt. In beiden Fällen – Kein Guthaben und Verfall des Prepaid-Guthabens - handhaben es die Anbieter unterschiedlich, sodass Sie genaustens prüfen sollten welche jeweiligen Fristen bei den einzelnen Prepaid-Anbietern gelten.
günstige Prepaidverträge:
| Anbieter | Minutenpreis | Netz | Aktionen | Webseite |
|---|---|---|---|---|
| ab 8,5 Ct/Min* | T-Mobile | 0€ Anschluss + 10€ Startguthaben | mehr Infos | |
| ab 9,0 Ct/Min* | E-Plus | SimKarte 4,90€ + 5€ Startguthaben | mehr Infos | |
| ab 9,0 Ct/Min* | T-Mobile | SimKarte 4,90€ + 10€ Startguthaben | mehr Infos |
* Stand Juni 2009, mehr Informationen zu den Anbietern und deren Tarifen finden Sie auf der jeweiligen Webseite.
Heutzutage gibt es sehr viele günstige Prepaid-Anbieter (ab 0,09€ pro Minute/ SMS), sodass für die meisten, die an einem Seniorenhandy-Kauf interessiert sind, besonders diese Option in Betracht ziehen. Was gilt es noch zubeachten? Entscheidet man sich für ein Seniorenhandy ohne Vertrag (also Prepaid) sollte man bei der Wahl des Anbieters zum Einen die Konditionen für SMS und Telefonieren im Auge behalten und zum Anderen aber auch die Netzabdeckung. Nicht jedes Netz (D1, D2, Eplus, O2, etc.pp.) ist deutschlandweit gut ausgebaut.
Zudem kostet ein Seniorenhandy mit einer Prepaid-Karte in der Anschaffung mehr. Auch die Verfügbarkeit der Möglichkeiten zum Guthaben-aufladen sollten bei der Auswahl des Prepaid-Anbieters berücksichtigt werden, sodass Oma oder Opa auch selber für genug Geld auf der Prepaid-Karte sorgen können. Wenn keiner von beiden aktiv im Internet unterwegs ist, gibt es auch noch die Optionen Telefonkarten, die in den meisten Drogeriemärkten, Zitschriftenläden, Automaten und auch Supermärkten erworben werden können. Seit einiger Zeit bieten auch diverse Discounter oder auch Zeitschriften eigene Prepaid-Karten mit günstigen Konditionen an.